Jubiläumsfeier für Erzieherin Ingrid Wurzbach bei der Volkssolidarität Ingrid Wurzbach feiert 50 Jahre als Erzieherin in der Kindertagesstätte "Rasselbande", Foto (c) Anna Pauels

Ein hal­bes Jahr­hun­dert im Dienst der Kin­der: Ingrid Wurz­bach fei­ert ihr 50-jäh­ri­ges Jubi­lä­um als Erzie­he­rin, davon vie­le Jah­re in den Kin­der­ta­ges­ein­rich­tun­gen der Volks­so­li­da­ri­tät. Ihr beein­dru­cken­der beruf­li­cher Wer­de­gang ist geprägt von Enga­ge­ment, Herz­lich­keit und der Bereit­schaft, sich immer wie­der neu­en Her­aus­for­de­run­gen zu stellen.

Frühe Inspiration und Berufswahl

Bereits in ihrer Kind­heit ent­deck­te Ingrid Wurz­bach ihre Lei­den­schaft für die Arbeit mit Kin­dern. Inspi­riert durch die Akti­vi­tä­ten ihrer Mut­ter im Kin­der­gar­ten und prä­gen­de Erleb­nis­se im Hort sowie im Sport­ver­ein, ent­schied sie sich früh für den Erzie­her­be­ruf. Nach ihrer Aus­bil­dung an der Hen­ri­et­te-Gold­schmidt-Schu­le begann sie 1975 in einer Kita in Ehren­frie­ders­dorf. Schon damals wur­de sie herz­lich auf­ge­nom­men und durf­te aktiv an der Gestal­tung der neu eröff­ne­ten Ein­rich­tung mitwirken.

Engagement und Wandel in Leipzig

Nach ihrem Umzug nach Leip­zig enga­gier­te sich Ingrid Wurz­bach über Jahr­zehn­te in ver­schie­de­nen Ein­rich­tun­gen und bis heu­te in der Kin­der­ta­ges­stät­te "Ras­sel­ban­de". Beson­ders prä­gend waren für sie die Ver­än­de­run­gen im Bereich der früh­kind­li­chen Bil­dung, etwa die Ein­füh­rung des Bil­dungs­auf­trags ab 2002, an dem sie aktiv mit­ar­bei­te­te. Ihr beson­de­rer Schwer­punkt lag stets auf Bewe­gung und Sport: „Über Bewe­gung erreicht man alle Kin­der, unab­hän­gig von Spra­che oder Her­kunft“, berich­tet sie. Zahl­rei­che sport­li­che Pro­jek­te wie das „Jolinchen“-Programm oder das „Flitzi“-Sportabzeichen wur­den von ihr maß­geb­lich mitgestaltet.

Integration und kulturelle Vielfalt

Auch die Inte­gra­ti­on von Kin­dern mit unter­schied­li­chen kul­tu­rel­len Hin­ter­grün­den war und ist Ingrid Wurz­bach ein Her­zens­an­lie­gen. Sie beschreibt, wie Kin­der von­ein­an­der ler­nen, Sprach­bar­rie­ren spie­le­risch über­win­den und Eltern durch das Enga­ge­ment der Erzie­he­rin­nen und Erzie­her Ver­trau­en in die Ein­rich­tun­gen gewinnen.

Die Volkssolidarität als verlässlicher Partner

Die Volks­so­li­da­ri­tät als Trä­ger hat Ingrid Wurz­bach in all den Jah­ren stets als enga­gier­ten und unter­stüt­zen­den Part­ner erlebt. „Es wur­de viel getan, gera­de im Bereich der Wei­ter­bil­dung und Team­ar­beit“, betont sie. Beson­ders die enge Ver­bin­dung zwi­schen den Gene­ra­tio­nen – etwa durch gemein­sa­me Pro­jek­te mit Senio­ren­grup­pen – berei­cher­ten ihren Arbeitsalltag.

Ein erfülltes Berufsleben

Ingrid Wurz­bachs Fazit nach 50 Jah­ren: „Es ist immer wie­der span­nend und eine gro­ße Freu­de, Kin­der auf ihrem Weg zu beglei­ten und ihre Ent­wick­lung mit­zu­er­le­ben.“ Die Volks­so­li­da­ri­tät Leip­zig gra­tu­liert herz­lich zu die­sem außer­ge­wöhn­li­chen Jubi­lä­um und dankt ihr für ihren uner­müd­li­chen Einsatz!