Die schrittweise Angleichung an den Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst über anderthalb Jahre ist abgeschlossen (Foto: Friederike Stecklum). Die schrittweise Angleichung an den Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst über anderthalb Jahre ist abgeschlossen (Foto: Friederike Stecklum).

Die Mit­ar­bei­ten­den der Volks­so­li­da­ri­tät Leip­zig dür­fen sich über deut­lich höhe­re Gehäl­ter freu­en. Im Jahr 2024 erhal­ten sie durch­schnitt­lich 17 Pro­zent mehr auf dem Lohn­zet­tel. „Wir haben in den ver­gan­ge­nen andert­halb Jah­ren die Gehäl­ter an den Tarif­ver­trag für den öffent­li­chen Dienst ange­gli­chen und zah­len nun den Höchst­satz“, erklärt Geschäfts­füh­rer Mar­tin Macie­jew­ski und nennt Zah­len: „Erzieher*innen in unse­ren Kin­der­ta­ges­stät­ten kön­nen bis zu 4.592 Euro brut­to und Pfle­ge­fach­kräf­te im voll­sta­tio­nä­ren oder ambu­lan­ten Dienst bis zu 4.258 Euro brut­to jeweils pro Monat und in Voll­zeit ver­die­nen.“ Das ent­spricht einem durch­schnitt­li­chen Stun­den­lohn von 26,49 Euro für Erzieher*innen bzw. 24,56 Euro für Pflegefachkräfte.

Zusätz­lich zahlt die Volks­so­li­da­ri­tät Leip­zig Funk­ti­ons- und Tätig­keits­zu­la­gen, wie zum Bei­spiel für Wech­sel­schicht­ar­beit, Holen aus dem Frei und Sprin­ger­tä­tig­kei­ten. Damit lie­gen die Gehäl­ter des Stadt­ver­ban­des laut Ent­gelt­at­las der Bun­des­agen­tur für Arbeit über dem mitt­le­ren Brut­to­ent­gelt für Erzieher*innen und Pfle­ge­fach­kräf­te in Sach­sen, wodurch die Volks­so­li­da­ri­tät Leip­zig zu den best­ver­gü­ten­den und attrak­tivs­ten Arbeit­ge­bern im sozia­len Bereich der Regi­on gehört.

 

Infla­ti­ons­aus­gleichs- und Willkommensprämie
Alle Mit­ar­bei­ten­den erhal­ten außer­dem im 1. Quar­tal 2024 eine steu­er- und sozi­al­ab­ga­ben­freie Infla­ti­ons­aus­gleichs­prä­mie von bis zu 3.000 Euro. Als zusätz­li­chen Anreiz bie­tet der Stadt­ver­band eine Will­kom­mens­prä­mie von bis zu 2.000 Euro brut­to bei beruf­li­chem Ein­stieg als Pfle­ge­fach­kraft, Pfle­ge­kraft und päd­ago­gi­sche Fach­kraft im Bereich „Hil­fen zur Erzie­hung“ sowie für stu­den­ti­sche Mit­ar­bei­ten­de in die­sen Bereichen.

Mit zuneh­men­den Kar­rie­re­chan­cen erhöht sich in der Regel auch das Gehalt. Voll­zeit-Pfle­ge­fach­kräf­te als Teamleiter*innen kön­nen mit einem monat­li­chen Brut­to­lohn von bis zu 4.851 Euro rech­nen. Voll­zeit-Pfle­ge­dienst­lei­tun­gen ver­die­nen bis zu 5.600 Euro brut­to monat­lich, und eine Lei­te­rin einer Kita mit min­des­tens 100 Plät­zen erhält bis zu 5.817 Euro brut­to pro Monat und in Vollzeit.

Auch Aus­zu­bil­den­de haben Grund zur Freu­de. Pfle­ge­fach­kräf­te in Aus­bil­dung ver­die­nen zwi­schen 1.500 Euro und 1.700 Euro und Erzieher*innen in Aus­bil­dung zwi­schen 1.529 Euro und 1.625 Euro wäh­rend ihrer drei bzw. vier Lehrjahre.

Ergän­zend zu den finan­zi­el­len Vor­tei­len bie­tet die Volks­so­li­da­ri­tät Leip­zig vie­le Extras. Dazu gehö­ren 30 Tage Urlaub, zwei zusätz­li­che arbeits­freie Tage pro Jahr, eine VS-Shop­ping-Card, fami­li­en­freund­li­che Dienst­plä­ne, betrieb­li­che Alters­vor­sor­ge und unbe­fris­te­te Arbeits­ver­trä­ge. Mit­ar­bei­ten­de, die neue Kolleg*innen im päd­ago­gi­schen Fach­be­reich oder in den Pfle­ge­ein­rich­tun­gen emp­feh­len, kön­nen zudem Prä­mi­en von bis zu 1.000 Euro erhalten.

 

Über den Volks­so­li­da­ri­tät Stadt­ver­band Leip­zig e. V.
Die Volks­so­li­da­ri­tät ist ein gemein­nüt­zi­ger Sozi­al- und Wohl­fahrts­ver­band, der 1945 auf brei­ter gesell­schaft­li­cher Basis gegrün­det wur­de und par­tei­po­li­tisch und kon­fes­sio­nell unab­hän­gig wirkt. Die Grund­la­ge des Wir­kens der Volks­so­li­da­ri­tät sind ihre drei Säu­len: der Mit­glie­der­ver­band, sozia­le Diens­te und die Inter­es­sen­ver­tre­tung. Die Volks­so­li­da­ri­tät gehört zu den gro­ßen Sozi­al- und Wohl­fahrts­ver­bän­den in Deutsch­land und ist vor allem in Ost­deutsch­land aktiv.

Der Volks­so­li­da­ri­tät Stadt­ver­band Leip­zig e. V. wur­de 1990 gegrün­det und ist als gemein­nüt­zi­ger Ver­ein in ver­schie­de­nen Leis­tungs­be­rei­chen in der Stadt Leip­zig aktiv. Der Stadt­ver­band betreibt zur Betreu­ung von Kin­dern 15 Kin­der­ta­ges­stät­ten, das TABALUGA Kin­der­heim, eine Kin­der­wohn­grup­pe sowie Kin­der- und Fami­li­en­zen­tren. Zum Senio­ren­be­reich gehö­ren zwei ambu­lan­te Pfle­ge­diens­te, eine Tages­pfle­ge für Senio­ren, zwei sta­tio­nä­re Pfle­ge­ein­rich­tun­gen sowie Wohn­an­la­gen für Betreu­tes Woh­nen, Senio­ren­bü­ros bzw. Senio­ren­be­geg­nungs­stät­ten/-treffs. Der Stadt­ver­band zählt rd. 800 Beschäf­tig­te und hat 3.500 Mitglieder.