In unserer Kita "Spiel(T)Raum" wurden die Kinder in einer spielzeugfreien Zeit mit Kartons kreativ. Die Kinder haben ihre Werke anschließend auch wieder mit Spielzeug genutzt, wie hier auf dem Bild in einer Kartongarage (Bild mit Grafik von stock.adobe.com - EAKEAK und Foto von Nancy Pökel). In unserer Kita "Spiel(T)Raum" wurden die Kinder in einer spielzeugfreien Zeit mit Kartons kreativ. Die Kinder haben ihre Werke anschließend auch wieder mit Spielzeug genutzt, wie hier auf dem Bild in einer Kartongarage (Bild mit Grafik von stock.adobe.com - EAKEAK und Foto von Nancy Pökel).

Auch das Spiel­zeug in einer Kita braucht Urlaub und darf sich aus­ru­hen. Dar­über spra­chen die Kin­der unse­rer Kita "Spiel(T)Raum" in ihrem Mor­gen­kreis. Anschlie­ßend räum­ten sie gemein­sam mit den Erzieher*innen die klei­ne­ren Spiel­zeu­ge auf und konn­ten Möbel und All­tags­ge­gen­stän­de zum Spie­len nut­zen. Denn dass sie nicht mehr spie­len dür­fen, muss­ten sie nicht befürch­ten. Statt­des­sen lud das sechs­wö­chi­ge Pro­jekt „Das Spiel­zeug macht Urlaub“ die Kin­der dazu ein, fern­ab von der Reiz­über­flu­tung der Spiel­sa­chen neue Spiel­im­pul­se zu ent­wi­ckeln. Außer­dem konn­ten sie ihre Regeln im Umgang mit Spiel­zeug ver­tie­fen und Nach­hal­tig­keit im All­tag ler­nen. Dazu tru­gen auch die Eltern der Kita bei, die eigens Kar­tons, All­tags- und Ver­pa­ckungs­ma­te­ri­al für das Pro­jekt zur Ver­fü­gung gestellt hatten.

Die Kinder ließen ihrer Kreativität freien Lauf und funktionierten Kartons in Verstecke um (Foto: Nancy Pökel).

Die Kin­der lie­ßen ihrer Krea­ti­vi­tät frei­en Lauf und funk­tio­nier­ten Kar­tons in Ver­ste­cke um (Foto: Nan­cy Pökel).

Die Kin­der hauch­ten den schnö­den Papp­ver­pa­ckun­gen schnell neu­es Leben ein. Aus Kar­tons bas­tel­ten sie Robo­ter, Autos und Flug­zeu­ge oder funk­tio­nier­ten sie mit Decken in gemüt­li­che Buden um. Außer­dem ver­steck­ten sie sich im Raum oder stell­ten in Rol­len­spie­len Situa­tio­nen wie „Tau­chen“ oder „Ver­rei­sen“ nach.  Aus Sicht der Erzieher*innen, die selbst eher eine beob­ach­ten­de Rol­le ein­nah­men, stärk­te das Pro­jekt die Kom­mu­ni­ka­ti­on der Kin­der unter­ein­an­der und reg­te ihre Fan­ta­sie und Krea­ti­vi­tät an. Dies bestä­tig­ten auch die Eltern, die berich­te­ten, dass die Kin­der zuhau­se All­tags­ge­gen­stän­de umfunk­tio­nier­ten und in ihr Spiel ein­be­zo­gen. Alles in allem war es also ein rund­um gelun­ge­ner Urlaub für das Spiel­zeug, in dem sowohl die Kin­der als auch die Erzieher*innen in ihren Fähig­kei­ten und Kom­pe­ten­zen gewach­sen sind.