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Am 26. Sep­tem­ber ist Bun­des­tags­wahl. Bürger*innen ent­schei­den mit ihrer Wahl über die Zusam­men­set­zung von Bun­des­par­la­ment und bestim­men damit auf meh­re­re Jah­re die poli­ti­schen Mehr­hei­ten in unse­rem Land. Demo­kra­ti­sche Wah­len sind eine kon­kre­te Mög­lich­keit, Poli­tik aktiv mit­zu­ge­stal­ten. Gewähl­te Repräsentant*innen erhal­ten durch die Wähler*innen Man­dat und Auf­trag, eine gute Poli­tik zu machen – im Inter­es­se der Men­schen, die sie gewählt haben.

Man­che Men­schen, denen der soli­da­ri­sche Zusam­men­halt die­ser Gesell­schaft am Her­zen liegt oder selbst unter Aus­gren­zung lei­den, zwei­feln, ob poli­ti­sche Ver­än­de­rung durch Wah­len über­haupt mög­lich ist. Wir sagen: Ja! Wah­len kön­nen ver­än­dern und das nicht erst am Wahl­tag. Bereits im Wahl­kampf ent­schei­det sich, wel­che The­men nach der Wahl poli­tisch auf­ge­grif­fen und bear­bei­tet werden.

Wir brau­chen poli­ti­schen Druck und Mehr­hei­ten für eine Sozi­al­po­li­tik, die alle mit­nimmt und kei­nen zurück­lässt. Dafür sind poli­ti­sches Enga­ge­ment und eine brei­te Wahl­be­tei­li­gung erforderlich!

„Wir als Volks­so­li­da­ri­tät rufen zur Betei­li­gung an der Bun­des­tags­wahl am 26.09.2021 auf! Nur wer wäh­len geht, kann auch tat­säch­lich etwas ver­än­dern. Wah­len sind ein unmit­tel­ba­rer Weg der Betei­li­gung, ein hart erkämpf­tes Recht und die Lebens­ader der Demo­kra­tie. Durch Wah­len kön­nen wir Ein­fluss neh­men und mit unse­rer Stim­me auch für ande­re ein­tre­ten. Das unter­stüt­zen wir als Volks­so­li­da­ri­tät mit unse­rer For­de­rung durch Soli­da­ri­tät zu mehr sozia­ler Gerech­tig­keit“, erklärt Susan­na Kara­wan­s­kij, Prä­si­den­tin der Volkssolidarität.

Deutsch­land ist ein wohl­ha­ben­des Land: Reich­tum kann ver­teilt und der Sozi­al­staat gestärkt wer­den. Menschwür­di­ge Grund­si­che­rung und exis­tenz­si­chern­de Arbeit kön­nen garan­tiert wer­den. Eine Ren­te, die den Lebens­stan­dard sichert, kann geschaf­fen wer­den. Die Anglei­chung der Lebens­ver­hält­nis­se in Ost und West kann umge­setzt wer­den. Eine Kin­der­grund­si­che­rung als Grund­pfei­ler von Armuts­prä­ven­ti­on und eine flä­chen­de­cken­de Daseins­vor­sor­ge für Kin­der, Jugend­li­che und Fami­li­en sind mög­lich. Gesund­heit und Pfle­ge kön­nen soli­da­risch gesi­chert, Demo­kra­tie und Teil­ha­be wei­ter gefes­tigt wer­den. Eine neue Wohn-gemein­nüt­zig­keit kann wiederkommen.

Die Volks­so­li­da­ri­tät ruft alle Bürger*innen auf, sich in den Wahl­kampf ein­zu­mi­schen, Par­tei­en und Kandidat*innen mit den drän­gen­den sozia­len Fra­gen zu kon­fron­tie­ren und ihre Stim­me für eine, soli­da­ri­sche und sozi­al gerech­te Gesell­schaft abzugeben.

Las­sen Sie uns mit unse­rer Stim­me poli­tisch Druck machen. Der sozia­le Miss­stand in die­sem Land muss vor und bei der Wahl eine so wich­ti­ge Rol­le spie­len, dass kein*e Politiker*in es sich nach der Wahl erlau­ben kann, die­se Pro­ble­me unge­löst zu lassen.

Die Volks­so­li­da­ri­tät ist ein star­ker Sozi­al- und Wohl­fahrts­ver­band mit rund 140.000 Mit­glie­dern und etwa 19.000 Beschäf­tig­ten. Ent­spre­chend unse­res Leit­bilds und Grün­dungs­zu­sam­men­hangs erhe­ben wir unse­re Stim­me für mehr sozia­le Gerech­tig­keit, die Stär­kung des Sozi­al­staa­tes und gegen die zuneh­men­de Spal­tung der Gesellschaft.

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Volks­so­li­da­ri­tät For­de­run­gen zur Bun­des­tags­wahl 2021

Volks­so­li­da­ri­tät For­de­run­gen zur Bun­des­tags­wahl 2021 (Kurz­fas­sung)

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