Die Volkssolidarität Leipzig-Wurzen feierte 80. Geburtstag im Kupfersaal (c) Anna Pauels

Mit einem furio­sen Pro­gramm und im Bei­sein zahl­rei­cher Gäs­te aus Poli­tik und Gesell­schaft fei­er­te der Volks­so­li­da­ri­tät Leip­zig-Wur­zen e. V. am Sams­tag, den 15. Novem­ber 2025, sein 80-jäh­ri­ges Bestehen im Leip­zi­ger Kup­fer­saal. Rund 200 Mit­glie­der und Mit­ar­bei­ten­de erin­ner­ten gemein­sam an die Grün­dung der Volks­so­li­da­ri­tät im Herbst 1945. Durch den Abend führ­te der Vor­stands­vor­sit­zen­de Olaf Wen­zel, der zu Beginn die Ursprün­ge der Orga­ni­sa­ti­on wür­dig­te: „Unse­re Volks­so­li­da­ri­tät ent­stand aus der Not­wen­dig­keit der Bür­ge­rin­nen und Bür­ger her­aus, sich gegen­sei­tig zu unter­stüt­zen. Denn direkt nach dem Krieg war kei­ne staat­li­che Hil­fe zu erwarten.“

Breite Unterstützung aus Politik und Verband

Unter den Gäs­ten waren neben Vor­stand und Geschäfts­füh­rung der Volks­so­li­da­ri­tät Leip­zig-Wur­zen zahl­rei­che Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­ter der Öffentlichkeit:

Vicki Felt­haus, Bür­ger­meis­te­rin der Stadt Leip­zig für Jugend, Schu­le und Demo­kra­tie, Mar­cus Münd­lein, Ver­tre­ter der Stadt­rats­frak­ti­on der CDU in Leip­zig, Susan­na Kara­wan­s­kij, Prä­si­den­tin des Bun­des­ver­ban­des der Volks­so­li­da­ri­tät, und Dr. Wolf­ram Frie­ders­dorff, Ehren­prä­si­dent der Volkssolidarität.

Grußworte zu Herausforderungen und Zusammenarbeit

In ihrem Gruß­wort hob Vicki Felt­haus die gute und ver­trau­ens­vol­le Zusam­men­ar­beit zwi­schen der Volks­so­li­da­ri­tät und der Stadt Leip­zig her­vor. Vor dem Hin­ter­grund sin­ken­der Kin­der­zah­len, wach­sen­dem Pfle­ge­be­darf, Fach­kräf­te­man­gel und finan­zi­el­len Eng­päs­sen sol­le die­se künf­tig wei­ter inten­si­viert wer­den. Susan­na Kara­wan­s­kij beton­te in einem mit­rei­ßen­den Rede­bei­trag die Bedeu­tung der Volks­so­li­da­ri­tät für eine altern­de Gesell­schaft. Zugleich unter­strich sie den umfas­sen­den Lebens­be­glei­ter-Ansatz der Orga­ni­sa­ti­on – von der Kita über Ange­bo­te für Erwach­se­ne bis hin zu Pflegeleistungen.

Frau Felt­haus und Frau Kara­wan­s­kij nah­men an der anschlie­ßen­den Ehrung ver­dien­ter Mit­glie­der der Volks­so­li­da­ri­tät teil.

Kulturprogramm sorgt für Höhepunkte

Ein viel­fäl­ti­ges Kul­tur­pro­gramm ver­lieh der Ver­an­stal­tung einen fei­er­li­chen Rah­men. Den Auf­takt mach­ten Kin­der der Kita Spiel(T)raum, die mit einem zucker­sü­ßen Bei­trag zum The­ma Herbst für strah­len­de Gesich­ter sorg­ten. Die Break­dance-Crew „Sky­li­ners“ riss das Publi­kum zu begeis­ter­tem Applaus und der For­de­rung nach einer Zuga­be hin. Das Duo Jor­da­nella begeis­ter­te mit Artis­tik auf inter­na­tio­na­lem Niveau, wäh­rend das „Wei­ma­rer Kaba­rett“ mit Wort­akro­ba­tik und der Ein­bin­dung des Publi­kums für anhal­ten­des Geläch­ter sorg­te. Die vier Musi­ke­rin­nen des „Ole­an­da-Quar­tetts“ beglei­te­ten die Pau­sen mit klas­si­scher und zeit­ge­nös­si­scher Sei­ten­mu­sik und beschlos­sen mit ihrem Auf­tritt die gelun­ge­ne Veranstaltung.

Dank und Ausblick

Mar­tin Macie­jew­ski, Geschäfts­füh­rer Volks­so­li­da­ri­tät Leip­zig-Wur­zen e. V., war von der Ver­an­stal­tung begeistert:

„Mein herz­li­cher Dank gilt allen Ver­ant­wort­li­chen und Betei­lig­ten, unse­ren Gäs­ten und den Künst­le­rin­nen und Künst­lern die­ser fan­tas­ti­schen Jubi­lä­ums­ver­an­stal­tung. Vor allem dan­ke ich unse­ren Mit­ar­bei­ten­den und Ver­eins­mit­glie­dern – sie sind der Grund, war­um es die Volks­so­li­da­ri­tät seit 80 Jah­ren gibt. Die­se star­ke Gemein­schaft macht mich zuver­sicht­lich, dass wir die Her­aus­for­de­run­gen der kom­men­den Jah­re gemein­sam meis­tern werden.“